Hunde, Schnee und Schulkinder…

…gab es am Mittwoch bei der Hunde-AG der Förderschule Röpsen.
Das kalte aber schöne Winterwetter haben wir gleich für einen gemeinsamen Spaziergang genutzt:
Nach anfänglichen kleinen Diskussionen ums Hundetauschen und etlichen Leinenknoten hatte jedes Kind „seinen“ Hund und los gings.
Alle stellten schnell fest: Spazierengehen mit Hund ist eine verantwortungsvolle und manchmal schwierige Sache – man muss auf den Verkehr aufpassen, auf die anderen Zwei- und Vierbeiner damit es kein Verheddern gibt und gelegentlich auch den eigenen Hund „befreien“ wenn er auf die Leine getreten ist.
Zwischendurch machten wir kleine Übungen und als Höhepunkt durften Kinder und Hunde auf einer Wiese frei miteinander spielen und toben – für alle ein toller Abschluss des Spaziergangs.
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Erstes Training im neuen Jahr

Beim ersten Training 2017 drehte sich alles um „praktische Theorie“ – wichtige Grundlagen wurden an unsere neuen Mitglieder vermittelt oder bei den „alten Hasen“ aufgefrischt.
Aufgrund der sehr winterlichen Umstände trafen sich alle bei Schwedenfeuer und heißem Tee, wo zuerst die Theorie besprochen wurde um danach alles in praktischen Übungen mit den Hunden auszuprobieren.

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Themen waren u.a. das richtige und jeweils passende Motivieren in der Rettungshundearbeit, wie man die richtige (Futter)Bestätigung für den eigenen Hund findet, verschiedene Arten des gemeinsamen Spiels und worauf man während der Arbeit mit dem Hund achten muss.
So wurde u.a. aus einer Vielzahl an Essbarem ausprobiert, was am hochwertigsten für den jeweiligen Hund ist – dabei kamen so tolle Sachen wie geräucherte Forelle oder Früchtebrot, aber auch die Klassiker wie Wiener Würstchen oder sogar einfache Frolics heraus :)

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Als letzte Übung wurden die Hunde an ein Abseilgeschirr gewöhnt und – je nach Hund – ein paar Meter damit von ihrem Besitzer getragen. Mit Ruhe, Futter und Souveränität ließen sich alle Vierbeiner das merkwürdige Ding anlegen und damit hochheben, einige schienen es sogar zu genießen 😉

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Lehrgang „Modul Grundlagen“ in Hünxe

Am vergangenen Wochenende machten sich unsere beiden Ausbilderanwärterinnen Jule und Jana auf den lange Weg ins Trainingscenter Retten und Helfen nach Hünxe und besuchten dort den Lehrgang „Modul Grundlagen“.
Dieser Lehrgang ist eine Voraussetzung, um an der im Februar beginnenden Ausbilderzertifizerung teilzunehmen.
Da wir wie immer das „all-inclusive-Paket“ mit Verpflegung und Unterkunft vom tollen Team in Hünxe genießen konnten, konzentrierten wir uns voll und ganz den Theorievorträgen und den praktischen Arbeiten mit Hund.
Es war eine sehr abwechslungsreiche Veranstaltung, bei dem vieles, was uns mittlerweile als selbstverständlich erscheint, nochmals aufgefrischt wurde.
Neue Ansätze und Herangehensweisen sowie einige interessante Übungen für die eigene Staffel zuhause waren ebenso im Gepäck nach Hause wie die Bestätigung über bekannte Wege und Ausbildungsansätze.
Im lockeren Austausch wurden neue Bekanntschaften geknüpft und alte vertieft, viel gefachsimpelt und der Grundstein zur Ausbilderschulung und -zertifizierung gelegt.
Vielen Dank an das Team in Hünxe und an die beteiligten Ausbilder vor Ort, die diese Veranstaltung anschaulich und abwechslungsreich gestaltet haben – bis zum nächsten Mal!

Q3/2016 Retrospektive – jede Veränderung ist die Chance auf etwas Neues…

Lange Zeit war es still um uns, wir haben uns intern mit den neuen Umständen angefreundet, vieles dazugelernt und einiges umstrukturiert – deshalb gibt es nun umso mehr geballte Neuigkeiten:

  • Am 25. August haben unsere Mitglieder an der PSU-Schulung des KIT-Teams Gera teilgenommen und dabei viel über die eigenen Stärken und Schwächen gelernt.
  • Vom 2. bis 4. September nahmen Anne und Jana am Trümmerlehrgang des BRH e.V. in Hünxe teil. Die Unterbringung fand auf dem Gelände des TCRH Hünxe statt, zum Training wurden die tollen Szenarien der Trainingbase Weeze genutzt.
  • Vom 30. September bis 3. Oktober fand bei uns ein kleines Trainingstreffen für Gebäudesuche statt. Gemeinsam wurde organisationsübergreifend trainiert, gefachsimpelt – und auch die Gemütlichkeit kam nicht zu kurz bei „Bauernente und Co.“
  • Eine schwere Entscheidung hat Jeremias für sich und Paula Anfang Oktober getroffen: beide trainieren aus persönlichen Gründen ab sofort nicht mehr als Mantrailer sondern als Flächen-/Trümmersuchteam. Mittlerweile sind beide mit der Umstellung mehr als zufrieden und machen beeindruckende Fortschritte!
  • Im Oktober haben Jana und Corgo die Begleithundeprüfung und die BRH-Vorprüfung Fläche bestanden.
  • Die letzte Oktoberwoche nutzten wir wieder zur Trainingswoche in Dänemark – Training in der Militärbasis, auf dem anspruchsvollen Trümmergelände und im dänischen Küstenwald standen ebenso auf dem Plan wie Hotdog-Essen, Zoo- und Bunkerbesuche und stundenlange Strandspaziergänge!
  • Der November ging richtig erfolgreich los:
    • Anne und Kira bestanden die Begleithundeprüfung
    • Jana und Panti bestanden die BRH-Vorprüfung Trümmer
    • Jana und Corgo bestanden die BRH-Hauptprüfung Fläche
  • Wir haben einige neue Voll- und Probemitglieder, die wir in nächster Zeit persönlich vorstellen wollen – Unterstützung gibts für die Mantrailer und für die Flächen-/Trümmersuche.
  • Und nicht zuletzt sind wir seid Anfang November offizielle Probestaffel des BRH e.V.!
    Jetzt kanns auch in Sachen „Ausbildung der Zweibeiner“ richtig voran gehen – die Termine der Lehrgänge für Ausbilder- und Gruppenführerschulung sind schon geblockt, im Dezember gehts bereits los!

Reicht fürs erste oder? 😉
(ab jetzt gibts wieder regelmäßige Infos – VERSPROCHEN!)

1. Mitteldeutsches Trainingstreffen

Vom 22. bis 24. Juli fand das 1. Mitteldeutsche Trainingstreffen für Rettungshunde statt, ausgerichtet von unserer Staffel.
30 Hundeführer aus ganz Deutschland und verschieden Organisationen trainierten mit ihren Hunde in vier Gruppen in den Sparten Mantrailing, Flächensuche und Gebäudesuche.
Übernachtet wurde entweder auf dem Flugplatz des LSV Greiz oder in umliegenden Pensionen.

Als Trainingsgelände standen den Gruppen weitläufige Waldstücke in Waldhaus für die Flächensuche und leerstehende Gebäude zur Verfügung, unter anderem das ehemalige Schwesternwohnheim des Krankenhauses oder das Gelände der ehemaligen HO- Gaststätte in Waldhaus sowie eine landwirtschaftliche Halle bei einem unserer Staffelmitlieder.

Die Mantrailer nutzten die Greizer und Reichenbacher Innenstadt für ihre Trails und fanden dort viele Möglichkeiten für interessante und anspruchsvolle Strecken.

Am Samstagabend fand ein Nachttraining statt bei dem die Hundeführer und ihre Hunde bis 2Uhr früh im Wald und Gebäude trainierten – nochmal eine besondere Anforderung durch die Dunkelheit.

Neben dem praktischen Training gab es auch zwei Theorievorträge für die Teilnehmer. Zwei Kollegen des Einsatznachsorgeteams des DRK Gera stellten am Freitagabend ihre Arbeit vor und informierten über die Möglichkeiten der Betreuung von Einsatzkräften. Tierärztin Franziska Neunz aus Erfurt hielt einen Vortrag über praxisbezogene Erste Hilfe am Hund und zeigte an Beispielen, wie unterschiedliche Verletzungen versorgt werden.

Alle Teilnehmer waren begeistert über den Austausch, die regen Diskussionen, die Gemeinsamkeiten aber auch die Unterschiede in der Ausbildung und das gemeinsame Training und freuen sich schon auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.

Wir als ausrichtende Staffel möchten uns ganz herzlich bedanken:

  • bei allen Hundeführern für ihre Teilnahme
  • beim LSV Greiz für das zur Verfügung stellen des Campingplatzes mit all seinen Annehmlichkeiten
  • beim Kreiskrankenhaus Greiz und dem Imobilienbüro Wohlfarth & Pulter sowie dem Revierleiter Herr Frotscher für die Nutzung der Trainingsgelände
  • bei der Fleischerei Malz für das vorzügliche Catering
  • beim Einsatznachsorgeteam des DRK Gera für ihre spontane Zusage und den informativen Vortrag
  • der Tierärztin Franziska Neunz für ihren interessanten Vortrag inklusive der Slapstickeinlagen von Scully 😉
  • der Firma Happydog für das Sponsoring

Das nächste Trainingstreffen für 2017 ist schon in Planung 😉

Einsatz vom 1. August 2016

Am Montag Nachmittag wurden wir zu einer Vermisstensuche nach Brotterode alarmiert.
Zusammen mit den Rettungshundestaffeln des DRK Rudolstadt, Weimar und Eisenach, dem ASB Ostthüringen, dem THW Gera sowie RHOT Marlishausen und Bad Berka wurden mehrere Waldgebiete abgesucht und zwei Mantrailer eingesetzt.
Gegen 3Uhr früh wurde der Einsatz dann erfolglos abgebrochen.
Die vermisste Person meldete sich jedoch von selbst am Morgen bei seinen Angehörigen.
Wir danken allen Rettungskräften für die gute Zusammenarbeit.

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Mantrailing-Tagesworkshop

Am Sonntag nahmen unsere beiden Trailer an einem Tagesworkshop der BRH-Rettungshundestaffel Franken e.V. teil.
In kleinen Gruppen wurde zuerst eine Sichtung durchgeführt, danach konnte jedes Team individuell arbeiten.
Die extremen Temperaturen merkte man Mensch und Hund an so dass bei alle Trails im Wald gearbeitet wurde wo es wenigstens ein bisschen Schatten gab.
Ein herzliches Dankeschön an die ausrichtende Staffel sowie die Ausbilder für die freundliche Aufnahme und den regen Austausch!

Spiel, Spaß und Spannung…

Für heute stand im Trainingskalender „Überraschungstraining“ (außer den beiden Organisatoren wusste niemand was ihn erwartet)…
Entsprechend gespannt trafen sich alle mit ihren Hunden um 10Uhr in Tremnitz und erfuhren dann, dass sie zu einer Schnitzeljagd aufbrechen sollten.
Unterwegs musste die Gruppe verschiedene Aufgaben rund ums Thema Rettungshundearbeit lösen (z.B. Navigieren, Erste-Hilfe durchführen oder Fragen beantworten).
Mithilfe von GPS-Gerät, Köpfchen und vor allem Teamarbeit fanden alle die richtigen Lösungen.
Nach gut 2 Stunden war dann das Ziel erreicht: Die Leubahütte mit Grillplatz, wo für alle für ausreichend Verpflegung gesorgt war.
Eine tolle Abwechslung bei super Wetter und toller Stimmung – nicht vergessen: „Folgt dem Stern!“ 😛

Berufsfeuerwehrtag

Auch dieses Jahr haben wir mit den Kameraden der Jugendfeuerwehren Gottesgrün-Mohlsdorf, Obergrochlitz und Burgtonna sowie der THW-Jugend aus Reichenbach am Berufsfeuerwehrtag zusammen gearbeitet.

Am Samstagvormittag wurden wir dazu zu einer Vermisstensuche nach Waldhaus alarmiert.
In den leerstehenden Gebäuden und im umliegenden Wald waren mehrere Personen vermisst, welche wir zusammen mit Feuerwehr und THW suchen und versorgen sollten.
Nach der Ankunft wurde unser Gruppenführer Jeremias vom verantwortlichen Einsatzleiter Patrick ausführlich über die Lage informiert.
Anschließend wurden die Hundeführer zu den jeweiligen Suchen eingeteilt und es wurden Helfer zur Unterstützung angefordert.

Team Anne mit Helferin Lara und Suchhund Kira übernahmen die Gebäudesuche und konnten nach einigen Minuten über Funk eine verletzte Person auf dem Dachboden melden.
Diese war unter einem umgefallenen Schrank eingeklemmt und musste mithilfe eines Hebekissens befreit und dann mit einer Trage durchs Treppenhaus abtransportiert werden.

Team Jana mit Helfer Lukas und Suchhund Corgo bekamen ein weitläufiges Waldstück zugeteilt. Der lichtere Teil des Waldes sollte durch eine Suchkette abgesucht werden, das unwegsamere Gelände durch das Rettungshundeteam.
Corgo zeigte eine bewusstlose Person auf einer Lichtung an, diese wurde vom Team erstversorgt und dann durch die nachgeforderten Einsatzkräfte zur Sammelstelle transportiert.

Eine dritte Person war in einen Keller gestürzt und hatte Beinverletzungen. Sie konnte nur durch ein kleines Fenster mit einer Leiter und einem Transporttuch geborgen werden.

In der Mittagspause wurden wir im Gasthaus „Zur Golden Kutsche“ in Waldhaus bestens versorgt und verpflegt, danach erhielten wir eine weitere Alarmierung.

Diesmal gab es eine vermisste Person aus einem Wohnheim in Mohlsdorf.
Nach der Ankunft dort forderten wir Unterstützung von Feuerwehr und THW an zur Absicherung und für eventuell anfallende Bergungsarbeiten.
Julia und Earl machten sich mit Helfer Finn an die Arbeit und bereits nach wenigen Sekunden hatte Earl eine Spur gefunden und verfolgte diese durch den Ort.
Bei Straßenüberquerungen wurde dabei der Verkehr von den mitlaufenden Einsatzkräften gesichert.
Nach knapp 500m bog Earl auf eine Wiese ein und zeigte dann im angrenzenden Wald am Hang eine gestürzte und verwirrte junge Frau an.
Diese wurde von den Einsatzkräften versorgt und zu den Fahrzeugen begleitet.

Wir waren erneut sehr beeindruckt, wie professionell die Jugendlichen von Feuerwehr und THW arbeiteten – während der fingierten Einsätze konnte man schnell vergessen, dass es sich „nur“ um jugendliche Einsatzkräfte handelt.
Angefangen beim kompetenten Auftreten des Einsatzleiters über die hoch motivierten Helfer bis hin zur Ernsthaftigkeit beim Absichern und Bergen der Personen zeigte sich eindrucksvoll, wie die Jugendlichen ihr Wissen einsetzten.

Alle Achtung vor den Betreuern und Organisatoren, dass sie so eine Übung auf die Beine stellen!
Wir möchten uns herzlich bei allen Beteiligten für die tolle Zusammenarbeit bedanken – ganz besonders bei Robert 😉